Auf dem Weg in den Winterurlaub


Hinterzarten, 5. November 2014: Der Anschein trügt; noch sind die Wiesen grün, doch längst ist es Herbst geworden. Der erste Schnee ist gefallen, die Nächte sind mitunter bitterkalt. Obwohl Kälte an sich Kühen nichts ausmacht (siehe Infokasten rechts), haben sich Kathi und Poldi am 3. November gegen Mittag auf den Weg in den diesjährigen Winterurlaub gemacht.

Wohin die Reise geht, wissen wir nicht genau, warten aber gespannt auf Nachrichten aus dem Winterquartier.

Gerüchten zufolge ist Indien das Ziel - erstens, weil den Indern die Kühe noch heilig sind und zweitens soll das Gras sensationell sein ...


Abschaffung des Kuh-Schildes


Seit 1. September 2009 werden in Deutschland im Zuge der Straßenverkehrsordnungsreform zahlreiche Verkehrsschilder abgeschafft, darunter auch das Gefahrenzeichen Nr. 140 - Viehtrieb und Tiere.
Eine sehr eigenwillige Sicht dieser Aktion wurde am 3.11.09 in der »tageszeitung« veröffentlicht: www.taz.de



Acht Kühe in Hinterzarten durch Blitzeinschlag getötet


Hinterzarten, 30. Juni 2009: Während eines der zahlreichen schweren Gewitter der letzten Tage suchten am frühen Nachmittag in Hinterzarten einige Kühe des Bio-Landwirts Ganter unter Fichten Schutz vor dem Starkregen. In eine der Fichten schlug der Blitz ein und tötete fünf tragende Kühe und drei Jungrinder.
Der Schaden für Johannes Ganter, dessen Betrieb erst vor kurzem die Anerkennung als ökologischer Landbaubetrieb nach den Bioland-Richtlinien erhalten hat, ist immens. Aber nicht nur der materielle Schaden zählt: "Wenn man die Tiere über Jahre groß gezogen und gepflegt hat, baut man auch eine Beziehung auf", sagt Johannes Ganter.

Bereits am 26. Juni hat ein Blitzschlag in Schluchsee-Blasiwald vier Rinder des Landwirts Götte in Blasiwald-Althütte getötet. Eine Mutterkuh mit ihrem zweieinhalb Monate alten Kalb und zwei eineinhalbjährige Rinder. Auch diese Tiere hatten Schutz unter einem Baum gesucht, in den dann ein Blitz einschlug.

Kühe im Schnee
Kühe können auch im Winter dauernd auf der Weide gehalten werden. Mit ihrem Fell frieren sie an trockenen Wintertagen selbst bei Minustemperaturen nicht. Bei Regen und Wind aber sind Kühe bedeutend kälteempfindlicher.
Mindestanforderungen zum Witterungsschutz für dauernd im Freien gehaltene Nutztiere vom BVET:
www.bvet.admin.ch





Verhalten bei Gewitter
Auf freier Fläche, wie etwa einer Weide, raten Experten dazu, hockend auf den Fußsohlen, die dicht beieinander stehen sollten, zu verharren, um dem Blitz möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Auch bei Blitzeinschlägen in der Nähe kann die entstehende Spannung für die Umgebung gefährlich sein. Freie Flächen sollten nach Möglichkeit ohnehin vermieden werden. Autos bieten für Menschen einen sehr guten Blitzschutz.
www.rundschau-online.de
ELEKTROSMOG II
Jahrzehntelang war der Landessender Beromünster auf Sendung. Seit die Anlage ausgeschaltet ist, sind die Bauern in der Umgebung froh: Ihren Kühen und Säuen gehe es ohne den Elektrosmog besser.
www.bernerzeitung.ch